Preisträger des Sonderpreises für Nachwuchswissenschaftler/innen in
Astrophysik 2002 sind zu gleichen Teilen:
Dr. Robert Schmidt und Dr.
Rainer Köhler.
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(Foto: Fritze,
v.l.n.r.: , Dr. Schmidt, Prof. Pinker, Dipl.-Hydr. Güntner, Dr.
Köhler) |
Dr. Rainer Köhler führte als
Postdoc von 1998 bis 2000 am Astrophysikalischen Institut Potsdam sehr
wichtige Arbeiten zur Häufigkeit von Doppelsternen in
Sternentstehungsgebieten durch. Er entwickelte neue Methoden zur Datenanalyse
und führte Analysen und Interpretationen durch, die von hoher Bedeutung für
das Verständnis der Doppelsternhäufigkeit innerhalb und ausserhalb von
Sternhaufen sind. Rainer Köhler arbeitet derzeit als Postdoc in San
Diego/USA.
Dr. Robert Schmidt wird vor allem für die international beachtete
Qualität und Darstellungsform seiner Arbeiten zum Gravitationslinseneffekt an
der Universität Potsdam geehrt, wo er Anfang 2000 mit großem Erfolg auch
seine Doktorarbeit verteidigte.Positiv bewertet wurde außerdem, daß er auch
in seinem neuen Arbeitsgebiet, der Röntgenanalyse von Galaxienhaufen, an der
Universität Cambridge sehr engagiert und enthusiastisch sowohl theoretisch
als auch beobachterisch arbeitet.
Zum Preis:
Das 5. Leibniz-Kolleg Potsdam vom 23. bis 26. Oktober 2001 war ein besonderes Erlebnis für die über 800 Gäste. Darüber hinaus
konnte sich die Wissenschaftsstadt Potsdam als der Forschungsstandort für Extrasolare Planeten präsentieren und Dank der Medien (u.a. ARD, ORB) weit über die
Landesgrenzen ausstrahlen. Besonderer Dank gilt unserem diesjährigen
Hauptvortragenden, Prof. Michel Mayor, der einen Sonderpreis für
Astrophysiker/innen in Berlin/Brandenburg ermöglicht hat. Der Entdecker des
ersten extrasolaren Planeten gab uns einen eindrucksvollen Ausblick auf die
weitere Forschung in seinem Gebiet. Potsdam wird hier auch zukünftig seinen
Beitrag leisten.
Ausschreibung
- Ausschreibungsschluss: 31. Januar 2002 -
Das Leibniz-Kolleg Potsdam schreibt einmalig den
"Sonderpreis für Nachwuchswissenschaftler/innen in Astrophysik"
zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern
auf dem Gebiet der Astrophysik in Brandenburg und Berlin aus.
Antragsberechtigt
für den mit 2.500 Euro dotierten Preis sind alle Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler, die in den Bundesländern Brandenburg oder Berlin auf dem
Gebiet der Astrophysik forschen bzw. geforscht haben und in dieser Zeit ein
bedeutendes wissenschaftliches Resultat erzielt haben sowie bis zum
Antragsschluss jünger als 35 Jahre sind. Die hohe Qualität der Forschung ist
durch mindestens eine Veröffentlichung in einer referierten Zeitschrift zu
dokumentieren. Der Preis ist teilbar.
Antragsfrist und -form: Bewerben können sich alle antragsberechtigten
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zum 31. Januar 2002 beim
Vorsitzenden des Leibniz-Kollegs Potsdam. Als Bewerbungsunterlagen
einzureichen sind die relevante(n) Veröffentlichung(en), ein tabellarischer
Lebenslauf, die Publikationsliste sowie eine allgemeinverständliche
Darstellung der wissenschaftlichen Forschungsleistung (1 A4-Seite).
Preisvergabe:
Die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt unter Ausschluss des
Rechtsweges durch das Redaktionskollegium des 5. Leibniz-Kollegs und den
Spender des Preisgeldes, Prof. Michel Mayor. Es wird angestrebt, den Preis am
16. Mai 2002 - beim 6. Leibniz-Kolleg Potsdam - zu vergeben.
Potsdam, 25. Oktober 2001
Prof. Jürgen Kurths , Vorsitzender des Leibniz-Kollegs Potsdam
c/o Universität Potsdam, 14415 Potsdam, Postfach 60 15 53, e-mail:
leibniz@rz.uni-potsdam.de
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